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Die Fährte des Wolfes: Eine Rezension über einen Thriller in hohem Erzähltempo

 Zack Herry ist jung, athletisch, drogenabhängig und Sonderermittler der Stockholmer Polizei.
Während er die Nächte durchtanzt, holt ihn am Morgen das Verbrechen der Stadt ein. In einem Massagesalon wurden vier junge asiatische Frauen kaltblütig ermordet.
War das ein organisiertes Verbrechen einer Menschenschmuggler Mafia oder die Einzeltat eines Rassisten? Lange Zeit tappt die Stockholmer Polizei im Dunkeln. Für Zack wird der Fall immer mehr zu einem persönlichen Twist. Während er von den Dämonen seiner Vergangenheit verfolgt wird, verstricken sich die Fäden seiner eigenen Spuren im Drogenmilleu mit dem Fall.
Immer wieder muss er sich fragen, wer etwas von seinem zweiten Leben weiß.

Dieser Thriller ist schriftstellerisch eine Meisterleistung. Er ist in einem unglaublich hohem Erzähltempo geschrieben und eine atemberaubende Ermittlungszene jagt die nächste.
Das Schriftstellerduo Kaltentoft und Lutteman schaffen es die kalte Realität mit dem Drogensumpf verschwimmen zu lassen. Sie zeigen zwei Seiten des Ermittlers Zack, ohne zu beschreiben oder darauf hinzuweisen sondern alleine durch seine Arten zu ermitteln. Einmal kommt er als junger attraktiver Polizist herüber, der ein großes Herz hat und mitfühlend ist und dann ist er doch immer wieder der durch Drogen geleitete kalte Alleingänger, der in waghalsigen Verfolgungsjagden an der Grenze der Legalität arbeitet.

Auch die anderen Ermittler an Zacks Seite sind allesamt sehr eigenwillige Persönlichkeiten, die aus dem Trott der vielen anderen Krimiermittler herausragen.

Von meinem persönlichen Geschmack her hat mir der Plot manchmal zu viel Action in Form eines amerikanischen Showdowns geboten und das von Anfang an. Aber Geschmäcker sind natürlich verschieden. Allerdings mag ich keine offenen Enden und dieses Ende hätte für mich noch ein bisschen mehr ausgebaut werden müssen.

 

Das war eine Rezension zu: Kallentoft & Lutteman: Die Fährte des Wolfes , ISBN: 978-3-608-50371-5

      

Fritzi Klitschmüller auf geheimer Skateboardmission

Eine Hörbuchrezension zu : Britta Sabbag: Fritzi Klitschmüller

           Fritzi Klitschmüller ist eine aufgeweckte Grundschülerin, die gerne mit ihrem Piratengürtel durch die Gegend streift und sich von ganzem Herzen ein Skateboard wünscht.

Als ihr Geburtstag dann endlich da ist, bekommt sie leider nur ein Prinzessinenkleid, mit dem sie sehr wenig anfangen kann. Als ihre Mutter dann auch noch ausgerechnet an ihrem Geburtstag zur Kur fahren muss und Fritzis schrecklich, seltsame Tante mit ihrer schrecklich, seltsamen Cousine zu Besuch kommt, scheint die Tragödie perfekt.
Fritzi beschließt sich auf geheimer Mission ein eigenes Skateboard zu beschaffen.

Zum Glück ist im Nachbarhaus gerade der neue Junge Thies eingezogen und der hat ein tolles Skateboard.

Fritzi Klitschmüller ist eine tolle Abenteuergeschichte für freche Mädchen, die mich komplett überzeugt hat. Nicht nur Fritzi selbst war mir von Anfang an sympathisch auch die Geschichte hat mich überzeugt. Sie hat einen durchgehenden roten Faden, der spannend durch das Abentuer verläuft. Die Handlung zielt auf einen Höhenpunkt ab und auch das Ende ist ganz toll gemacht. Ein Hörbuch, an dem Kinder "dran bleiben" und nicht das Interesse verlieren. Auf dem Cover ist das Zielgruppenalter mit acht Jahren angegeben. Allerdings finde ich das schon sehr alt. Ich glaube, dass auch Vorschulkinder dieser Geschichte gut folgen können und ihren Spaß daran haben werden.


       

 

ISBN: 978-3-867423519