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"Houston wir haben ein Problem" und das Problem heißt Leo

Als jemand, der viel mit Kindern arbeitet, bin ich ja immer auf der Suche nach guten Kinderbüchern, Hörbüchern und Höspielen. Gerade deshalb freue ich mich heute besonders, ein tolles Hörspiel aus einer Eigenverlagsproduktion vorstellen zu dürfen, dass den Hörspielen aus den großen Verlagen in nichts nachsteht.

 Leo und die Abenteuermaschine ist eine Reihe, in der der kleine Löwe Leo mit einer Abenteuermaschine durch Raum und Zeit reist und bedeutende geschichtliche Ereignisse besucht.

Hier im fünften Teil möchte er eigentlich den Startschuss für die berühmte Mondlandung Apollo 13 miterleben.

Doch dann geht alles schief. Durch einen technischen Fehler vergisst er die Zeit und ist plötzlich mittendrin in der Raumfähre, die dann in Richtung Mond aufbricht. "Houston wir haben ein Problem" und dieses Problem ist ein kleiner schlauer Löwe.

Leo und die Abenteuermaschine ist eine Hörspielreihe für schlaue Kids, die mir sehr gut gefällt. Der Autor hat es geschafft, ein Hörspiel zu entwickeln, dass Wissen spielerisch nebenbei vermittelt, ohne den pädagogischen Zeigefinger zu erheben,

Leo und die Mondlandung ist ein spannendes Abenteur. Die Sprecher haben eine angenehme Stimme und laden zum Lauschen ein.

Fazi: Ich kann das Hörspiel nur weiterempfehlen und hoffe, dass der Autor noch eine Menge weitere Teile entwickelt.

 

zu beziehen über www.abentuermaschine.de

Achtung! Nichts für schwache Nerven!

Eine Rezension zu: Wolfswut von Andreas Gößling

           Bei dieser Rezension möchte ich ganz am Anfang vorwarnen. Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Die Morde sind bestialisch und werden auch sehr detailliert beschrieben. Grausam.

Wer aber damit umgehen kann, für den ist dieses Buch ein geniales Buch. Spannend, bis zum Umfallen. Ich habe einerseits oft überlegt, ob ich das Buch weg lege, weil es mir zu grausam ist, aber auf der anderen Seite konnte ich es gar nicht weg legen, weil es von Anfang an so spannend war.

Allein die Ausgangssituation ist auf der Gefühlsebene etwas ganz Besonderes. Stellt euch vor, euer liebender Vater stirbt viel zu früh an einer heimtückischen Krankheit und als ihr seine Hinterlassenschaften ordnet, findet ihr in einer alten Lagerhalle Fässer mit Leichenteilen. Langsam müsst ihr erkennen, dass euer Vater ein Serienmörder war.

Diese Ausgangssituation entspricht einem wahren Fall. Der Rest ist allerdings dazuerfunden und rein fiktiv. Das sympathische Ermittlerduo ermittelt am Rande der Legalität, denn ihnen ist sofort klar, dass es einen weiteren noch lebenden Täter geben muss. Und dieser hat bereits das nächste Opfer in den Fängen.

Für mich ist es bei einem Thriller immer wichtig, dass man sich in den Täter hineinversetzen kann. Vielleicht seine Psyche nicht verstehen, aber nachvollziehen kann, warum er mordet. Das wird hier super umgesetzt. Besonders der Schluss kommt überraschend, aber doch irgendwie nachvollziehbar.

Fazit: Ein grausamer Thriller für viele spannende Lesestunden.