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Der Frauenchor von Chilbury-Ein Buch, dass den Schrecken des Krieges mit einer unglaublichen Stärke

 Dies ist eine Rezension über das Buch von Jennifer Ryan: Der Frauenchor von Chilbury

ISBN:  978-346204884

 

Heute freue ich mich eine Rezension über ein Buch schreiben zu dürfen, dass einerseits die Schrecken des Krieges unverblümt beschreibt, andererseits aber die Stärke verschiedener Frauen in einem kleinen Dorf aufzeigt, die am Rande der Existenz durch ihren Zusammenhalt und die Musik am Leben fest hält.

1940 hält auch in England der Krieg Einzug und die Deutschen rücken unaufhaltsam näher. In dem kleinen Ort Chilbury gibt es fast keine Männer mehr und so soll auch auch der Chor nicht mehr existieren, denn ein Chor ohne Männer scheint zu dieser Zeit unmöglich zu sein.

Doch eine neue Chorleiterin, die alles daran setzt, dass der Gesang und die Hoffnung überlebt, schafft das Ding der Unmögichkeit und gründet den ersten Frauenchor, der die Frauen des Ortes zusammen hält. Und dennoch hat jede einzelne Frau ihre eigene Geschichte und ihr eigenes Drama.

Die Autorin Jennifer Ryan hat es in ihrem Buch geschafft in ein schweres Thema, das eigentlich schriftstellerisch ja auch schon sehr ausgereizt wurde, so viel Kraft und Stärke und Hoffnung hinein zu bringen, dass einem beim Lesen ganz warm ums Herz wird.

Anhand von Tagebucheinträgen und Briefen erzählt sie die Geschichte eines Dorfes aus der Sicht verschiedener Frauen.

Diese Art ein Buch zu schreiben, finde ich, ist eine schriftstellerische Glanzleistung. Jennifer Ryan erschafft damit eine Lebendigkeit der einzelnen Dorfbewohner und eine Lektüre mit einem düsteren Thema, die aber trotzdem leicht zu lesen ist.

Fazit: Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Schade, dass ich es schon zu Ende gelsen habe. 

Stürmische Zeiten auf dem Fluss. Eine Rezension zu Wenn die Liebe Anker wirft

Eigentlich trauert Summer noch viel zu sehr um ihre Mutter, die an einem Schlaganfall verstorben ist. Doch, das Erbe ihrer Mutter, das kleine Café auf einem englischen Kanalboot, droht zu zerfallen, wenn sich Summer nicht darum kümmert. Schweren Herzens kehrt Sie zurück an den Ort ihrer Kindheit und versucht das marode Café wieder in Schuss zu bringen.

Eigentlich erstmal nur vorübergehend, doch bald findet sie Anschluss an die eigenwilligen Menschen auf dem Fluss und als dann auch noch der Naturfotograf Mason mit seinem frechen Hund Archie auf der Bildfläche erscheint, findet Summer die Möglichkeit auf dem Fluss zu leben gar nicht mehr so abwegig.

"Wenn die Liebe Anker wirft" ist ein Roman für die Frau, die mal ein Wochenende mit heißer Schokolade auf der Couch verbringen will und die Außenwelt aus der Wohnung ausschließt. Der Schreibstil ist locker und lebendig geschrieben und die Abentuer auf dem Fluss, zwischen Liebe und Verrat und kleineren und größeren Unglücken nimmt einen mit in eine uns so fremde Welt.

Mir hat das Buch gefallen. Ich lese nicht oft so typische Frauenromane, aber wenn ich einen lese, dann genau solch einen wie dieses Buch.

 

Dies war eine Rezension zu:

Gressida Mc Laughlin: Wenn die Liebe Anker wirft

ISBN: 978-3-95649-684-4