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Wade Albert White: Saint Lupin's Academie/Zutritt nur für echte Abenteurer

ISBN: 978-3-522-50543-7

           Anne ist ein Waisenmädchen aus einer Parallelwelt. Sie hat überhaupt keine Ahnung, wer ihre Eltern sind.  Zusammen mit ihrer besten Freundin Penelope versucht sie sich im Waisenhaus Saint Lupin#s  über Wasser zu halten. Denn Kind sein hat dort nichts verloren. Unter den strengen Augen der Oberin müssen die Kinder hart im Steinbruch arbeiten.  
Endlich werden Anne und Penelope 13 und dürfen das Waisenhaus verlassen, um an einer Akademie ihre Ausbildung zu beginnen. Beide fiebern der Abreise mit dem fliegenden Schiff entgegen, auch wenn sie bis jetzt noch an keiner Akademie angenommen wurden.

Der Planet-Verlag steht für spannende Abenteuerbücher für Jungs und Mädchen.
Auch hier hat der Verlag ganz in seiner besonderen Eigenart Zwischentexte mit Erklärungen über die Parallelwelt kreiert. Diese Zwischenbriefe oder Texte gibt es in vielen Büchern dieser Reihe und lockern die Bücher schön auf.
Schön fand ich einige phantastische Ideen des Autors. Ganz besonders gut hat mir das Buch mit den leeren Seiten gefallen, das aktuell Annes Leben aufschreibt und ihr als Hilfe im Alltag dient.

Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich die Zeit in Saint Lupin's sehr hart fand. Ich meine ein Kinderbuch zu schreiben, in dem es den armen Waisen schlecht geht, bis sie dann an die Zauberakademie kommen, um dort die Welt zu retten. ist nicht erst seit Harry Potter ein beliebtes Stilmittel. Aber muss man 60 SEiten von Kindern schreiben, die gequält werden, im Steinbruch arbeiten und in Zellen gesteckt werden, wenn sie nicht funktionieren? Ich bin bestimmt nicht zart besaitet, aber mir war das zu viel. Das Buch ist für 10-Jährige. Außerdem gibt es am Anfang überhaupt keine Identifikationspunkte, da die Begebenheit schon etwas sehr weit hergeholt ist.

Zu viel waren mir auch die phantasischen Elemente und die ständigen kleineren Abenteuer und Kämpfe. Man hatte beim Lesen fast das Gefühl, dass krampfhaft versucht wurde aus allem, aber wirklich aus allem eine phantastische Begebenheit zu machen und ständig neue unerwartete Momente zu kreieren. Mir war das zu überladen und ich finde es hat den Lesefluss gestört.  Vor lauter Überraschungsmomente gab es gar keine Geschichte mehr. Deshalb von mir nur drei Punkte. Schade, ich bin anderes aus dem Verlag gewohnt.
       

17.2.17 18:45

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