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Seltsam gut: Eine Rezension zu S.T.Kranz: Verträumt

Wenn mich jemand fragen würde, wie ich das Buch finde, würde ich antworten, dass ich es seltsam finde. Wobei das Seltsam keine negative Bedeutung hat. Vielmehr ist das Buch seltsam gut.

Cathy Hart steht vor den Trümmern ihres Lebens und befindet sich in einer absoluten Ausnahmesutuation. Ihr 4-Jähriger Sohn wird vermisst.

Cathy ist Alkoholikerin und ihr Familienleben war bereits zuvor ein Trümmerhaufen. Nun flüchtet sie sich immer mehr in den Alkohol und in ihre heile Welt. Doch schon bald kann sie nicht mehr unterscheiden, was Fiktion und was Realität ist. Der Sog des Unrealistischen wird dabei immer mächtiger.

Ich fand das Buch ganz gut, nur wer einen Krimi erwartet wird wohl enttäuscht sein. Es ist vielmehr eine Mischung aus Prosa und Poesie in der die Gedanken ihren Hauptteil haben.

Manchmal fand ich den Satzbau etwas holperig, was mir den Lesefluss gestört hat.

Ansonsten war es aber ein Lesevergnügen der etwas anderen Art und ich glaube das, was der Autor erreichen wollte, die Vermischung der Realität mit der Fiktion, ist sehr gut gelungen auch ich hatte am Ende Probleme beide Welten auseinander zu halten und bin mit eingetaucht in diese surrealistische Ebene , in die sich Cathy geflüchtet hat.

ISBN: 978-3-7450-7462-8


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17.7.17 10:36

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