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Ein toller Weihnachtskrimi im Miss Marple Stil - eine Rezension

Wer Agahta Christie und ihre Schöpfung Miss Marple liebt, der wird auch diesen tollen Weihnachtskrimi im Flair der goldenen Zwanziger in England lieben.

Kurz vor Weihnachten versammelt Sir Osmond Melbury seine komplette Familie in seinem Landhaus um sich.
Kurz darauf wird er mit einer Kugel im Kopf an seinem Schreibtisch aufgefunden. Doch war der Mörder der Weihnachtsmann, so wie es auf den ersten Blick aussieht, oder jemand anderes aus dem Haus?
Colonel Halstock, ein langjähriger Freund der Familie, der auch die Angehörigen aus Kindheitstagen kennt, ermittelt im Stil der alterwürdigen Miss Marple, indem er die Leute aus dem Haus um sich scharrt und akribisch nach Spuren sucht.
Fatalerweise, hat derjenige, auf den alle Indizien deuten, kein Motiv, allerdings hätte beinahe jeder andere im Haus ein perfektes Motiv.

Ich habe diesen Krimi mit großer Freude gelesen. Nicht nur, weil ich ein großer Miss Marple und Sherlock Holmes Fan bin und jegliche Literatur über den altenglischen Adel liebe, sondern weil hier das wahre eines Krimis im Vordergrund steht. Nicht die Probleme des Ermittlers, die Liebe und der Liebeskummer und die Alkoholsucht des Kollegen, sondern die Ermittlung selbst und das Rätselraten, bei dem das Gehirn des Lesers eifrig arbeiten darf.

Einzig und allein die vielen Namen und Personen, haben mich manchmal etwas überfordert. Aber ganz ehrlich, selbst das erinnert ja ein bisschen an den Stil von Agatha Christie.

Fazit: Ein gleungener Weihnachtskrimi für alle Krimifans, bei denen das Co-Ermitteln vom Sofa aus, eine wichtige Rolle spielt.

Dies ist eine Rezension zu:

Mavis Doriel Hay: Das Geheimnis in Rot

13.11.17 16:01

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