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Sagen und Pferde auf Island - Eine Rezension zu Nordlicht von Karin Müller

Ich freue mich sehr, eine Rezension über dieses schöne Jugendbuch schreiben zu dürfen, in das ich die letzten Tage versinken durfte. Die Autorin hat gleich zwei Themen zusammengebracht, die jugendliche Mädchen gerne lesen. Zum einen steckt das Buch voll Magie und Fantasy, die den Sagen auf Island entspringen und zum anderen handelt es von Pferden und der ganz persönlichen Zuneigung zu ihnen.

Elin ist anfangs so gar nicht begeistert, von dem Kurztrip nach Island, den ihre Mutter gebucht hat. Dem Thema Pferde hat sie eigentlich abgeschworen und Island im Winter ist einfach zu kalt. Doch schon bei ihrer Ankunft nimmt sie die Magie gefangen.

Die Geschichte hat mich von Anfang an in Bann genommen und mir sehr gut gefallen. Sie ist der Auftakt einer neuen Serienreihe, die viele spannende Bücher verspricht.

Einzig und allein die vielen kleinen Höhepunkte haben mir nicht ganz so gefallen. Man hatte das Gefühl immer auf den ganz großen Höhepunkt zuzusteuern, der dann in Band eins einfach nicht kommt. In sofern muss man das Buch wohl einfach als Teilband einer Reihe sehen, das nicht für sich alleine stehen kann.

Fazit: Der Beginn einer neuen Serie, die mit Sicherheit viele Pferdebegeiserte Jugendliche begeistern wird und auch dann noch gut lesbar ist, wenn man zu alt für die eigentlichen typischen Pferdebücher ist.

Dies ist eine Rezension zu: Karin Müller: Nordlicht Im Land der wilden Pferde

Soko 117 - fünf ausrangierte Ermittler ermitteln

Wer die typischen "alten" Krimis mag, die noch ohne Showdown auskommen und durch viel Situationskomik bestechen, der wird mit diesem Krimi ganz auf seine Kosten kommen.

In Noah Gravens neuer Krimireihe ermitteln fünf ausrangierte Ermittler. Ob drohende Blindheit, Burn Out, schwere Diabetes, irgendetwas hat jeder der fünf, damit er für den normalen Polizeidienst untragbar ist.

Deshalb sitzen sie alle im kleinen Büroraum mit fünf Telefonen, der als Zentrale für die neue Soko 117 Norddeich dient und warten auf ihren ersten Fall. Doch der lässt auf sich warten.
Gerade deshalb stürzen sie sich auf den Anruf einer alten Dame, die etwas Seltsames in der Nordsee gesehen zu haben scheint.

Die Ermittler dieser Serie sind auf Anhieb sympathisch. Hat doch jeder seine ureigenen Probleme und versucht trotzdem in diesem Team zu bestehen, das man schnell als eingeschweißtes Team bezeichnen kann.

Der Krimi ist nicht allzu dick, kann aber supergut nebenbei gelesen werden und einem langweilige Stunden im Wartezimmer oder in der Bahn versüßen. Mir hat es sehr gefallen.

 

Dies ist eine Rezension zu: Wetterleuchten und ein Todesfall von Moa Graven