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Klaus-Peter Wolf: Ostfriesenwut / Kriminalroman

ISBN:978-3-596-19726-2

Diesmal hat der Schriftsteller Klaus Peter Wolf ganz schweres Geschütz aufgefahren, was mit einem einfachen Mord einer jungen Mutter beginnt, endet im großen Komplott und in einer Verschwörung des gesamten Polizei Apparates. Ann Kathrin Klaasen fühlt sich verraten und ermittelt auf eigene Faust. Auch ihrem Vaterersatz, dem großen Ubbo Heide kann sie nicht mehr trauen, da er von der Sache gewusst hat.

Nach dem Mord an der jungen  Frau versucht Ann Kathrin Klaasen zunächst Informationen über deren Liebhaber zu bekommen. Doch dieser scheint nie existiert zu haben. Sein Leben und seine Existenz sind eine erfundene Geschichte. Schnell zieht Ann Kathrin Klaasen Verbindungen zu dem Mörder ihres Vaters, der angeblich in der Haft verstorben ist und deckt dabei einen ganz großen Komplott auf. Derweil wird ganz Ostfriesland von einem Erpressungsversuch bedroht. Jemand hat vor das Trinkwasser zu vergiften.

Die Geschichte ist mal wieder spannend und fesselnd erzählt. Mir persönlich war diesmal das Thema eine Spur zu überdimensional. Die Zusammenhänge zwischen den Fällen zu konstruiert und zufällig. Auch die Gründe warum Ann Kathrin Klaasen bei dem untergetauchten Liebhaber sofort an den Mörder ihres Vaters denkt und sich sofort total auf diese Spur versteift, erschließen sich mir als Leser nicht ganz.

Ann Kathrin Klaasen ermittelt mal wieder auf eigene Faust und gegen ihre neue Chefin POR Diekmann. Als Ann Kathrin verschwindet, setzen sich ihre Freunde und Kollegen ihres Teams zusammen und ermitteln in geheimer Sache.
Allerdings sind da alle mit dabei auch Rupert. Leider habe ich einen triftigen Grund vermisst, warum Ruper bei dieser Truppe mit dabei war. Irgendetwas, was ihn zu einem Teil davon gemacht hätte. Eigentlich hassen ihn ja alle und er hasst alle. Außerdem fabriziert er nur Bockmist und hat noch nie irgendeinen "Treffer" gelandet oder etwas zur Auflösung eines Falles dazu getan. Deshalb erschließt sich mir das nicht so ganz warum man ihn in das interne Team mit aufgenommen hat. Besonders, weil er auch in diesem Fall mal wieder die Rolle des Versagers spielt , der in jedes Fettnäpfchen tritt.

Schön finde ich, dass Ubbo Heide, nach seinem Austritt aus dem Dienst , selbst im Rollstuhl noch eine bedeitende Rolle spielt. Auch die Szenen in der Psychiatrie, in der Ann Kathrin landet und die Szenen, in denen beschrieben wird, wie sie gegen den Nebel an Beruhigungsmitteln ankämpft haben mir gefallen.

Fazit: Diesen Teil fand ich jetzt mittelmäßig, bin aber trotzdem gespannt auf den zehnten und vorerst letzten Teil.

25.9.16 18:03

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