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Achtung! Nichts für schwache Nerven!

Eine Rezension zu: Wolfswut von Andreas Gößling

           Bei dieser Rezension möchte ich ganz am Anfang vorwarnen. Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Die Morde sind bestialisch und werden auch sehr detailliert beschrieben. Grausam.

Wer aber damit umgehen kann, für den ist dieses Buch ein geniales Buch. Spannend, bis zum Umfallen. Ich habe einerseits oft überlegt, ob ich das Buch weg lege, weil es mir zu grausam ist, aber auf der anderen Seite konnte ich es gar nicht weg legen, weil es von Anfang an so spannend war.

Allein die Ausgangssituation ist auf der Gefühlsebene etwas ganz Besonderes. Stellt euch vor, euer liebender Vater stirbt viel zu früh an einer heimtückischen Krankheit und als ihr seine Hinterlassenschaften ordnet, findet ihr in einer alten Lagerhalle Fässer mit Leichenteilen. Langsam müsst ihr erkennen, dass euer Vater ein Serienmörder war.

Diese Ausgangssituation entspricht einem wahren Fall. Der Rest ist allerdings dazuerfunden und rein fiktiv. Das sympathische Ermittlerduo ermittelt am Rande der Legalität, denn ihnen ist sofort klar, dass es einen weiteren noch lebenden Täter geben muss. Und dieser hat bereits das nächste Opfer in den Fängen.

Für mich ist es bei einem Thriller immer wichtig, dass man sich in den Täter hineinversetzen kann. Vielleicht seine Psyche nicht verstehen, aber nachvollziehen kann, warum er mordet. Das wird hier super umgesetzt. Besonders der Schluss kommt überraschend, aber doch irgendwie nachvollziehbar.

Fazit: Ein grausamer Thriller für viele spannende Lesestunden.
       

17.1.18 11:30

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