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Der Tote auf Föhr / Rezension

Im Jahre 1845 wird der vierzehnjährige Schiffsjunge Ingwer auf Föhr ermordet. Während die Inselbevölkerung und auch die Polizei schnell den "Südseemann" als Verdächtigen ausmachen, schauen Ingwers Schwester Laura und der Reiseschriftsteller Kohl genauer hin und entdecken einige Ungereimtheiten.

"Nacht über Föhr" ist ein toller historischer Krimi, der auf dieser Nordseeinsel spielt und die damalige politische Lage der Insel super wiedergibt.  Diese ist nähmlich zweigeteilt. Während der Westteil damals dem dänischen Königreich gehörte, gehörte der Ostteil zum Herzogtum Schleswig. Dieses Groteske kommt im Buch sehr schön durch die Zugehörigkeitskonflikte des Falles und der Ermittlung heraus.
Außerdem hat der Schriftsteller es geschafft, das Inselleben dieser Zeit herauszuarbeiten. Der Kriminalroman kommt durchaus ohne die Ermittlungshilfen der Moderne aus. Die Sprache ist zwar in einem altertümlichen Stil gehalten und viele der Bezeichnungen haben wir heute nicht mehr, dennoch kann der Leser sie aber sehr gut verstehen und kommt gut in die Geschichte rein.

 

Dies war eine Rezension zu Nacht über Föhr von Volker Streiter

31.3.18 17:52

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