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wer Sherlock Holmes liebt, der wird auch dieses Buch lieben / Rezension

          Schiller und Goethe sind wohl jedem bekannt, doch in diesem Buch agieren sie nicht nur als Schriftsteller, sondern ermitteln in einem politisch höchst brisanten Fall.

Irgendjemand hat verschiedene geheime Papiere in Umlauf gebracht, die dem französischen Bonaparte suggerieren sollen, dass Deutschland Frankreich angreifen will. Damit hätte Bonaparte einen Alibigrund Deutschland den Krieg zu erklären.

Goethe und Schiller befinden sich gerade in Goethes Heimatstadt Frankfurth und werden gebeten, in diesem Fall zu ermitteln. Eher gar nicht bereitwillig stimmen sie ein. Doch noch bevor sie den ersten wichtigen Mittelsmann zwischen Deutschland und Frankreich befragen können, wird dieser in einer brennenden Kutsche ermordet. Auch sein Schloss wird abgebrannt und alle Angestellten werden getötet.

Einzig allein eine Magd überlebt anfangs und kann sich daran erinnern, dass der Angreifer aussah wie Adonis auf einem Bild im Schloss.

Goethe und Schiller sind nun mittendrin im Fall.

Mir hat das Bucch sehr gut gefallen. Allein schon die Aufmachung es Covers, das an die alten edlen Schriftstellerwerke erinnert.

Goethe und Schiller ähneln dem Duo Holmes und Watson. Hat Goethe die Spürnase von Holmes, so schreibt Schiller die Geschichte auf und führt Goethes Recherchen aus.

Der Schreibstil ist an die altertümliche Sprache angelehnt, aber trotzdem sehr lebendig. Er reist den Leser sofort mit ins Geschehen.

Ich wünsche mir, dass es noch mehrere Fälle gibt, die das Schriftstellerpaar lösen darf.
       

 

Dies ist eine Rezension zu Die Affäre von Carambol / Goethe und Schiller ermitteln von Stefan Lehnberg

31.3.18 18:45

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